Ab 1990

Die "Neu-Zeit" seit Mitte der 1990er Jahre bis heute

In den 90er Jahren wurden die Ausdifferenzierung der Hilfeangebote für die Kinder, Jugendlichen und Eltern weiter geführt:

1994
entstand ein moderner Abenteuerspielplatz und das Dachgeschosses des Hinterhauses wurde ausgebaut.

1997 wurde die Anlaufstelle für Mannheimer Straßenkids "FREEZONE" in Trägergemeinschaft mit dem ev. Johann-Peter-Hebel-Heim und der AWO Mannheim gegründet

1999 erhielt das Gebäude der Notaufnahme ein Dachgeschoss mit zusätzlichen Zimmern. Alle diese Maßnahmen wurden durch das Vorstandsmitglied Architekt Werner Abele geplant und errichtet. Die Finanzierung erfolgte unter Inanspruchnahme von Mitteln des Landeswohlfahrtsverbandes Baden und der Deutschen Behindertenhilfe „Aktion Sorgenkind“ (jetzt „Aktion Mensch“).
Zur Verselbständigung der Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen wurde eine Wohnung im Nachbarhaus neben dem Hauptheim
angemietet, welche zeitweise auch für Mutter- Kind- Betreuungen genutzt wird.
Hilfen zur Nachbetreuung von Jugendlichen, die aus dem Heim nach ihrer Verselbständigung ausziehen, wurden installiert

Im Hauptheim selbst wurde Ende der 90er Jahre die JIV (Jugend- Interessenvertretung) gegründet, bei der sich 14tägig die GruppensprecherInnen bzw. darüber hinaus interessierte Kinder und Jugendliche zur Partizipation der Kinder und Jugendlichen im Kinderheim St. Josef treffen.

2001 wurde aus einem ehemaligen "Projekt für individuelle Lernkonzepte" die Tagesgruppe unserer Einrichtung (ansässig im Hauptheim) konzipiert und eröffnet.

2003 wurde im Rahmen der Auslagerung der Notaufnahmegruppe für jugendliche Mädchen aus dem Hauptheim gemeinsam mit dem Kinderheim St. Anton jeweils hälftig das Gebäude eines ehemaligen Altersheims St. Agnes in der Mitelstraße 30 in Mannheim- Neckarstadt gekauft. Von St. Josef befinden sich dort: die Mädchennotaufnahme, eine vollstationäre Mädchengruppe, die Mädchen- WG sowie das Büro der ambulanten Hilfen ALFA (Sozialpädagogische Familienhilfen, Betreuungshilfen).

Seit 2006 bietet unsere Einrichtung in Trägergemeinschaft mit dem Caritasverband Mannheim e.V. und dem Kinderheim St. Anton den vierwöchigen ambulanten Kriseninterventionsdienst PFIFF (Perspektiven finden für Familien) an.

Ebenfalls 2006 begann die Soziale Gruppenarbeit (mit einer Gruppengröße von 8-10 Kindern und Jugendlichen)an der Käfertalhauptschule.

2010 (nach Zusammenlegung der Käfertalhauptschule mit der Friedrich-Ebert-Schule) wurde die Soziale Gruppenarbeit an der Käfertalhauptschule aufgelöst und wechselte in Absprache mit dem Jugendamt an die Albrecht-Dürer-Grundschule. Seitdem werden dort 8-10 GrundschülerInnen im Rahmen der Sozialen Gruppenarbeit an vier Nachmittagen betreut.

2009 wich die ehemalige Liegehalle der nun neugebauten Pfarrer-Gerhard-Reinelt- Sport- und Mehrzweckhalle; sie wurde mit einem großen Festakt eingeweiht: Seitdem haben die Kinder und Jugendlichen des Heims nun auch die Möglichkeit, ihre Sportaktivitäten in einer sehr modernen, geräumigen Halle auf dem Heimgelände durchzuführen.

2011 wurde aufgrund des erhöhten Bedarfs die Notaufnahme für Kinder im Hauptheim weiter ausgebaut und in mehrere altershomogene Gruppen untergliedert.

2012 wurde der Hort im Auftrag des Fachbereichs Bildung der Stadt Mannheim im Hauptheim in MA-Käfertal für die Grundschüler der Käfertalschule eröffnet. Im gleichen Jahr wurde ein Haus für das "Kindernest" im Stadtteil Neckarstadt Ost zur kurzfristigen und vorübergehenden Unterbringung von Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren nach § 42 und § 34 KJHG gekauft.

Bau der Pfarrer-Gerhard-Reinelt-Halle