Campus FLORA

Baumstraße 16

Veilchenstraße 30

68309 Mannheim

 

Außenstelle des Kinder- und Jugendheims St. Josef

 

Campus FLORA

Förderung durch

Die Förderung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen ist eine grundsätzliche Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe. Im Neubau des Campus Flora leben 16 Kinder – aktuell im Alter von 3-12 Jahren – in zwei stationären Wohngruppen. Die Kinder sollen im Alltag und durch verschiedene Angebote im kreativen, sportlichen und musischen Bereich gefördert werden, damit sie ihre Ressourcen nutzen können. Den Kindern soll durch Impulse und Angebote die Möglichkeit gegeben werden, ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten kennenzulernen, zu trainieren und daraus ein eigenes gutes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Lebenswelt -

Für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ist ihre Familie die zentrale Lebenswelt in der sie aufwachsen und sich entwickeln. In den beiden stationären Wohngruppen wird den Kindern und Jugendlichen eine Lebenswelt geboten, die ihnen Werte und Normen vermittelt und dazu beiträgt, positive Lebens- und Entwicklungsbedingungen für die jungen Menschen zu schaffen. Hierbei ist das Ziel, die Eltern durch intensive Elternarbeit und damit die Lebenswelt „Familie“, soweit möglich eng einzubinden. Mit den weiteren Lebenswelten wie Kindertagesstätten und Schulen wird ebenfalls eng kooperiert.

-orientierte

Die Lebenswelt der Kinder wird betrachtet. Im Mittelpunkt dabei steht die Stärkung der Kinder und ihrer positiven Entwicklung. Schon Bernhard Schoch schrieb 2005 in einem Artikel zum Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch: „Handlungsmaximen sind Richtziele oder Leitlinien, die verdeutlichen, was im Rahmen von Kinder- und Jugendhilfe getan werden sollte; sie lauten: Vernetzung, Einmischung, Aushandeln und Reflexion.“

Ressourcen

Kinder haben viele Ressourcen, die sie in sich tragen – diese sollen gefördert und den Kindern dabei geholfen werden, diese weiter zu entwickeln und neue Ressourcen zu entdecken. Beispielsweise sind Kinder unglaublich mutig, humorvoll und haben einen starken Willen.

und Angebote

Durch das Angebot der zwei stationären Wohngruppen auf unserem Campus FLORA wurde ein neues Angebot im Bereich der Jugendhilfe in Käfertal geschaffen.

Innerhalb des Campus können die Kinder ihre Ressourcen und Fähigkeiten beispielsweise durch musische und kreative Angebote stärken und weiter entwickeln. Hierfür stehen ein Werkraum und ein Kreativraum im Untergeschoss zur Verfügung, der von allen Kindern auf dem Campus genutzt werden kann.


 

 

Campus FLORA

 

Bereichsleitung:                        Melanie Krolo           Melanie.Krolo@kjh-josef.de                        Mobil: 0170 2129143

Stationäre Gruppen:                                                                                                              Tel.: 0621 / 32482046

                                                                                                                                                  Tel.: 0621 / 32482045

                                                                                                                                                  Fax: 0621 / 76443007

Tagesgruppe:                            Richard Walz             Richard.Walz@kjh-josef.de             Tel.. 0621 / 735990

SGA                                             Monika Kita               Monika.Kita@kjh-josef.de               Mobil: 0151 50439018

Hort:                           Jenny Jungkind                                                          Tel.: 0621 / 71765992

 

Zwei stationäre Wohngruppen

 

Alters und geschlechtsgemischte Gruppe

Die Gruppe hat 8 Plätze für Kinder und Jugendliche bis zur Volljährigkeit, das Alter der Kinder ist im Schwerpunkt bis 13 Jahre. Die Gruppe ist ganzjährig durchgehend geöffnet.

Zielsetzung
Unterstützung der Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung durch eine ressourcenorientierte und wertschätzende Haltung. Motivation und Förderung durch ein positives Miteinander in der Gruppe, sowie das Schaffen eines strukturierten Tagesablaufes mit verbindlichen Regeln. Die Kinder werden schulisch gefördert, damit sie die Chance auf einen guten Schulabschluss und eine Ausbildung haben. Die Gruppe soll einen „sicheren Ort“ für die Kinder darstellen, an dem sie sich wohlfühlen. Das Selbstwertgefühl der Kinder soll gestärkt werden. Die Kinder wohnen langfristig auf der Gruppe und haben die Möglichkeit dort aufzuwachsen.

Sofern keine kindeswohlgefährdenden Umstände dagegen sprechen, besteht regelmäßiger Kontakt zwischen Eltern und Kind. In regelmäßigen Elterngesprächen werden die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und beraten.

Angebote

·         Geregelter Tagesablauf: gemeinsame Mahlzeiten, Hausaufgabenbetreuung, Freizeitaktivitäten am Nachmittag

·         Zweimal jährlich Ferienfreizeiten, Ausflüge an den Wochenenden und in den Ferien

·         Schulische Förderung, regelmäßiger Austausch mit den Schulen

·         Gesundheitliche Abklärung und Überprüfung der Entwicklung des Kindes

·         Bei Bedarf Kooperation mit dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim

·         Gemeinsame Gestaltung der Gruppenräume und Kinderzimmer

·         Gemeinsames Aufstellen von Gruppenregeln, Gruppenabende

·         Entwicklungsberichte, Vorbereitung von Hilfeplangesprächen

·         Kontaktgestaltung zu Sorgeberechtigten, Familie und Freunden

 

Alters und geschlechtsgemischte Gruppe (ehem. Kindernest)

 

Die Gruppe hat 8 Plätze für Kinder bis etwa 10 Jahre; die Gruppe ist ganzjährig durchgängig geöffnet. Die Unterbringung der Kinder im Kindernest ist kurzfristig angelegt, die Rückführung in die Herkunftsfamilie oder eine Verlegung in eine Pflegefamilie wird angestrebt.


Zielsetzung
Das Kind steht im Fokus des Alltags und soll entsprechend seiner Entwicklung gefördert werden (Kooperation mit Frühförderstelle, Logopäden, Ergotherapeuten, o.ä.). Die frühkindliche und kindliche Bildung und emotionale Entwicklung benötigt ein liebevolles Umfeld und Bindungsangebote, besonders nach der Trennung von Bezugspersonen.

Im Alltag sollen die Kinder altersentsprechend zur Selbstständigkeit erzogen werden; sie lernen durch Entdecken und Ausprobieren.

Je nach Aufenthaltsdauer und Entwicklung von Perspektiven für das Kind und seine Familie, werden Therapien eingeleitet oder empfohlen.

Sofern keine kindeswohlgefährdenden Umstände dagegen sprechen, findet regelmäßiger Kontakt zwischen dem Kind und seiner Familie statt.

Regelmäßige Elterngespräche sollen die Erziehungskompetenz der Eltern stärken und bei Bedarf Sicherheit im Umgang mit dem Kind geben.

Angebote:

·         Geregelter Tagesablauf, gemeinsame Mahlzeiten, Hausaufgabenzeit bzw. Spielzeit, kindgerechte Freizeitgestaltung

·         Zweimal jährlich Ferienfreizeiten, sowie Ausflüge an Wochenenden und in den Ferien

·         Bei Bedarf Abklärung Anbindung an das Zentralinstitut für seelische Gesundheit

·         Anbindung an Vereine, Logopädie, Ergotherapie

·         Gemeinsame Gestaltung der Gruppenräume und Kinderzimmer

·         Gemeinsames Aufstellen von Gruppenregeln, Gruppenabende

·         Entwicklungsberichte, Vorbereitung von Hilfeplangesprächen

·         Kontaktgestaltung zu Sorgeberechtigten, Familie und Freunden

 

Tagesgruppe

 

Öffnungszeiten und Belegung:

Die Betreuungszeit beginnt nach Schulschluss und endet um 17:00 Uhr. Je nach Bedarf werden die Kinder von der Schule abgeholt und/oder mit dem Bus nach Hause gefahren.

Die Tagesgruppe hat 8 Plätze für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren.

Tagesablauf:

Nach dem gemeinsamen Mittagessen erledigen die Kinder während der Hausaufgabenzeit unter Hilfestellung der Pädagogen ihre Aufgaben. Danach beginnt das Freizeitprogramm.

In den Ferien finden ein Ferienprogramm, sowie zweimal jährlich eine Ferienfreizeit statt. Das Angebot findet im Rahmen der Jugendhilfe gem. §32 SGB VIII statt und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund besonderer Lebensumstände Schwierigkeiten haben, sich in ihre Familie, Schule und/oder ihrem sozialen Umfeld zu integrieren. Häufig entstehen Auffälligkeiten im schulischen Bereich oder im Sozialverhalten aufgrund fehlender Tagesstrukturen. In der Tagesgruppe werden die Kinder durch eine gezielte schulische Förderung und einen geregelten Tagesablauf mit Regeln und sozialer Interaktion gefördert.

 

Elterngespräche finden im 14tägigen Rhythmus statt. Eine zuverlässige Betreuung durch die Eltern außerhalb der Öffnungszeiten der Tagesgruppe ist Voraussetzung.


Ziele:

·         Förderung im schulischen Bereich: Verbesserung der schulischen Leistungen durch individuelle Förderung, Hilfestellung bei den Hausaufgaben, regelmäßiger Austausch mit den Lehrern

·         Unterstützung in der Persönlichkeitsentwicklung

·         Erkennen und stärken von Ressourcen

·         Verbesserung des Sozialverhaltens

·         Schaffen einer geregelten Tagesstruktur

·         Beratung der Eltern in Erziehungsfragen

·         Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und Tagesgruppe

 

Soziale Gruppenarbeit

 

Die "Soziale Gruppenarbeit" (SGA) ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Albrecht-Dürer-Grundschule, das schulische Unterstützung mit sozialem Lernen kombiniert und die Eltern mit einbezieht. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder in der Eingangsstufe (Kl. 1 und 2). Betreut werden sie für die Dauer von ein bis zwei Jahren. Die SGA ist eine Kooperation der Albrecht-Dürer-Grundschule, des Stadtjugendamtes Mannheim und des Katholischen Kinder- und Jugendheims St. Josef.
Das Arbeitskonzept beruht schwerpunktmäßig auf der Grundlage des systemischen Handlungsansatzes, der seine Wirksamkeit durch eine enge Verzahnung der Kooperationspartner Schule, Jugendhilfe und Eltern entfaltet.

Ziele:

·         Gezielte schulische Förderung, um Motivation und Zutrauen in das eigene „Können“ zu stärken, um Misserfolge vorzubeugen und um gute schulische Leistungen zu ermöglichen und zu verbessern

·         Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und der Kommunikationsfähigkeit

·         Stärkung des Selbstwertgefühls

·         Besserer Umgang miteinander, Förderung des Teamgeistes

·         Training des Einfühlungsvermögens

·         Impulskontrolle und Konfliktlösungsstrategien

·         Herausarbeiten von besonderen Interessen und Fähigkeiten der Schüler

 

Tagesablauf und Angebote:
An vier Tagen wird nach Unterrichtsschluss angeboten:

 

·         gemeinsames Mittagessen,

·         gezielte Hausaufgabenbetreuung,

·         sinnvolle Freizeitgestaltung wie Erlebnissport, Empathietraining, Entspannungsübungen, Reiten, Bibliotheksbesuche, Rollenspiele, Basteln und vieles mehr

·         soziales Lernen

·         Intensive Zusammenarbeit mit Lehrkräften

·         Elternarbeit: Sprechstunden, Elterncafé, Eltern-Kind-Basteln


 Hort

 

Öffnungszeiten
7.30 Uhr – 17 Uhr
Jeweils 2 Wochen Schließzeit in den Weihnachtsferien und den Sommerferien.

Tagesablauf
Die Kinder kommen je nach Schulschluss selbständig in den Hort. In der ersten Klasse werden die Kinder in der Eingewöhnungsphase von eine/r MitarbeiterIn des Horts an der Schule (fest vereinbarter Treffpunkt) abgeholt und in den Hortraum begleitet.
Um 13.15 Uhr gibt es Mittagessen.

Von 14-15.15 Uhr ist Hausaufgabenzeit. Die Kinder erledigen ihre Hausaufgaben soweit möglich selbständig. Bei Bedarf erhalten sie Hilfestellung durch die MitarbeiterInnen. Falls die Kinder die Hausaufgaben innerhalb der Hausaufgabenzeit nicht vollständig erledigen konnten, vermerken die ErzieherInnen dies im Hausaufgabenheft.
Ab 15.15 Uhr beginnt die Freizeit für die Kinder bis zur Abholung durch die Eltern. Während den Öffnungszeiten in den Ferien werden regelmäßig Tagesausflüge angeboten.

 

Ziele

·         Ansprechpartner für Kinder und Eltern sein

·         Hilfestellung bei den Hausaufgaben geben

·         Selbständigkeit und verantwortungsvolles Handeln fördern

·         Im Alltag begleiten und unterstützen

Elternarbeit
Die Arbeit im Hort versteht sich als familienergänzend; die Eltern werden von den ErzieherInnen als Kooperationspartner im Sinne ihrer Kinder erlebt.
Zu Beginn des Hortjahres findet ein Elternabend statt, bei dem auch die Wahl des Elternvertreters durchgeführt wird. Ein zweiter, themenorientierter Elternabend findet im zweiten Schulhalbjahr statt.

Während des Hortjahres findet ein Entwicklungsgespräch statt. Der Termin wird individuell vereinbart, sodass es auch berufstätigen Eltern möglich ist, diesen wahrzunehmen.